7 Regeln für kraftvolles Führen in jeder Krise. Von Boris Thomas

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Was tun, wenn die Krise kommt?

Ich habe in meinem Leben zahlreiche Krisen miterlebt. Große und kleine Katastrophen. Vor über 10 Jahren schlitterte unser Unternehmen in eine schwere Krise. Umsätze brachen ein und wir mussten Kurzarbeit verhängen. In dieser Phase waren Mitarbeiterversammlungen kein Zuckerschlecken. Die Emotionen schlugen hoch und alles war im Aufruhr. Überall diskutierte man angstvoll, wie es denn weitergehen könnte –, wenn es denn weitergeht. Dort habe ich gelernt, wie wichtig Führung sein kann und was Führung auch alles falsch machen kann. Und das Verkehrteste von allem ist immer, sich nicht zu zeigen. Präsenz und Sichtbarkeit ist die erste Regel für so eine Krise. Und ich habe gelernt, wie wichtig klare Ansagen sind: Wenn es schlecht läuft, das auch so zu benennen. Am Ende sind wir gut aus der Krise gekommen und haben ein neues, unglaubliches Wachstum geschaffen. Aus diesen Achterbahnfahrten des Lebens habe ich folgende 7 Grundregeln gelernt.

 

Die 7 Regeln „So geht Krise – aber richtig!“

  1. Sich zeigen

Zeigen Sie sich, wo immer es geht. Seien Sie „Führung zum Anfassen“. Gehen Sie mehr als sonst durch die Büros und reden Sie mit den Mitarbeitern. Jetzt werden Sie als Mensch gebraucht.

  1. Präsent sein

Wenn Sie mit Mitarbeitern sprechen oder auf Versammlungen etwas sagen, so seien Sie mit jeder Zelle präsent:  hier und jetzt und bei den Menschen. Und lassen Sie das Smartphone aus!

  1. Erst atmen – dann agieren

Vermeiden Sie zu reagieren. In der Krise liegen alle Nerven  blank. Erst atmen, im Büro kurz einschließen und dann erst agieren, wenn Sie wieder voll in ihrer Kraft und Mitte angekommen sind.

  1. Niemand hat Schuld

Schuldzuweisungen führen nur zu unnützer Rechthaberei. Vermeiden Sie es, indem Sie konstruktiv und verantwortlich sprechen. Das Glas ist halb leer – das ist ein Fakt. Nun lasst uns drüber reden, wie wir es wieder voll bekommen.

  1. Klartext reden

Keine Klauseln. Keine leeren Hülsen. Fluchen Sie lieber mal laut und deutlich. Sprechen Sie so, wie Menschen reden. Mist ist Mist – das muss man nicht beschönigen.

  1. Dem Team dienen

Seien Sie sich immer bewusst: Führung ist ein Diener des Teams – und nicht umgekehrt. Gerade in Krisenzeiten muss das Team spüren, dass die Führung alles für die Menschen gibt.

  1. Demut zeigen

Und ganz wichtig: Bleiben Sie auf dem Boden! Gerade Führung muss in der Krise Demut zeigen. Bescheidenheit ist ein wichtiges Wort – und es fällt einem Team immer leichter, wenn es sieht, dass auch die Führung mal auf Privilegien verzichtet.

 

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