Survival of the fittest – Wer müssen Sie werden, um Sie selbst zu sein? Von Iris Seng

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Geht es bei Charles Darwins Evolutionstheorie „Survival of the fittest“ um die Stärksten, die überleben, oder um die, die sich am besten anpassen?

Nicht unterbrechen, nicht googlen, nicht alles sofort wissen wollen, weiterlesen … 😉

Das Internet, Google, Apple – alle Brands haben ihre eigene Wahrheit. Ihre erfundenen oder eigenen Geschichten. Storytelling ist die Grundlage jeder Brand, auch der Personal Brand.

Und Sie?

 

Auch Sie haben Ihre eigene Geschichte, Ihr KnowHow und Ihr Netzwerk. Sie sind einzigartig, wenn Sie Sie selbst sind. Sie brauchen als Solopreneur /in keine bewusste Differenzierung im Markt oder eine Idee in einer Garage, um erfolgreich zu sein.

 

Die Delle in Ihrem Universum kann heute eine Nische im Online-Business sein.

Sie können sich echt, authentisch und ehrlich im World Wide Web zeigen, etwas anderes nimmt Ihnen heute auch keiner mehr ab. Worin liegen dennoch die Schwierigkeiten, seinen eigenen Stil zu leben, seine eigene Identität offen zu zeigen?

In der gelernten Anpassung.

Von klein auf sind wir es gewöhnt, uns anzupassen, um überleben zu können. Die  5-Jährige, die ihren Eltern erklärt, es reiche ihr jetzt, ihr Zimmer aufzuräumen, ihren rosa Barbie-Koffer packt und über das Grundstück bis an das Ende des Gartenzauns wandert, dreht irgendwann mit hängenden Schultern um.

„Survival of the fittest“ bedeutet Anpassung.

Wir lernen, nicht zu sprechen, wenn Erwachsene reden. Wir lernen, perfekt zu sein, damit Mutti uns liebt. Wir lernen, uns unsichtbar zu machen, wenn Papa schlechte Laune hat. Wir lernen, der Durchschnitt der Menschen zu sein, die in unserem Umfeld sind. Wir lernen, wie man geliebt wird. Wir lernen, was Eltern, Lehrer, Vorgesetzte, Partner von uns erwarten. Wir lernen zu überleben.

Wir vergessen für eine Weile, wer wir sind und wohin wir wollen.

Dann kommt der Punkt im Leben, an dem wir wach werden. An dem wir mehr wollen. Wir legen los mit der Selbstverwirklichung.

Wenn alles möglich ist, was machen wir dann?

Wir suchen nach unserem Warum, einem Sinn, der Erfüllung und unserer Wirksamkeit.

Wir suchen nach unserer Mission und Vision. Wenn wir sie gefunden haben, wollen wir damit rausgehen in die Welt, heute oft ins World Wide Web, ins Online-Business.

Dafür müssen Sie sich zeigen, sich sichtbar machen. Menschen magnetisch anziehen, aus Kunden Fans machen.

Social Media ist heute der Marktplatz des Mittelalters. Hier zeigen sich Entertainer, Gaukler, Schaumschläger, Betrüger und wir vergleichen uns mit ihnen. Sie werben mit 6- bis 7-stelligen Umsätzen im Jahr und unsere Relation von erfolgreich verschiebt sich. Wie sollen wir das schaffen? Wir denken: „Wir sind nicht gut genug“.

Die inneren Hürden, die uns als Kind geprägt haben, holen uns ein. Wir müssen unseren inneren Kritiker an Bord holen, unsere Angst, Fehler zu machen, überwinden, unsere negativen Glaubenssätze in positive wandeln, unsere Stärken entdecken und unser Umfeld ändern.

Wir leisten im Sinne von Darwin evolutionäre Pionierarbeit auf unserem Weg zum Ich 2.0, zu der besten Version von uns selbst.

Menschen, die am Ende ihres Lebens befragt wurden, was sie am meisten bereuten, antworteten: „Die Erwartungen anderer erfüllt zu haben.“

Be yourself, Unicorn!

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